Wir verwenden TYPO3 als Content Management System

Was ist ein Content Management System?

Content Management Systeme, kurz CMS, sind Anwendungen, die Inhalte verwalten. Sie werden daher auch Redaktionssysteme genannt. Wenn es sich bei der Anwendung um eine Software handelt, die für Webseiten benutzt wird, handelt es sich um ein Web Content Management System (WCMS). Zu dieser Kategorie gehört auch TYPO3.

Ein Content Management System ist hilfreich bei der klaren Trennung von Inhalt und Layout. Dies wird erreicht, indem der Inhalt in einer Datenbank verwaltet und gepflegt wird. Durch Anwendung einer so genannten Designvorlage, nicht zu verwechseln mit Templates, bekommt der Datenbankinhalt sein Layout für die Webseiten. Mit einem Content Management System können selbst umfangreiche Webauftritte professionell und effizient gestaltet, organisiert und gepflegt werden.

Ein CMS soll also die Verwaltung der Inhalte vereinfachen und möglichst durch mehrere Redakteure genutzt werden können. Dabei darf es aber nicht zum Chaos kommen. Daher müssen auch Workflow (deutsch: Arbeitsablauf) und Zugriffsrechte durch das System ermöglicht und verwaltet werden.

Das System ist meist auf einem Webserver installiert. Zur Benutzung des WCMS benötigt ein Redakteur oder auch der Administrator lediglich einen Webbrowser und keine weitere spezielle Software. In der grafischen Benutzeroberfläche können Redakteure verschiedene Medien verwalten, Texte schreiben, Bilder und Multimedia-Daten einfügen, Inhalte zeitlich steuern und noch viel mehr und so eine dynamische Website pflegen. Zu den weiteren Aufgaben gehören unter anderem der automatisierte Versand von Newslettern, die Durchführung von Online-Umfragen und die Verwaltung von geschützten Bereichen für bestimmte Nutzergruppen. Sehr wichtig ist die zeitgesteuerte Freigabe bzw. Freischaltung von Inhalten und die Parallelverwaltung von mehrsprachigen Webinhalten.

Bereits über 7.500.000 Downloads von TYPO3 auf Sourceforge.net

Zur Geschichte von TYPO3

Die Geschichte von TYPO3 beginnt 1997 in Kopenhagen.

1997: Der dänische Student Kasper Skårhøj hatte die Idee, ein neues CMS zu entwickeln. Er beginnt mit ersten Prototypen.

2000: TYPO3 wird erstmalig für die Öffentlichkeit freigegeben. Es entsteht langsam eine Community rund um TYPO3.

Sommer 2001: Große Aufräum- und Optimierungsarbeiten am Code. Das Ergebnis dieser Selbstevaluierung war, dass die Codebasis von TYPO3 durch das wohldurchdachte Erweiterungskonzept noch robuster wurde.

2001: Kasper und seine Frau Rie beschließen, eine Snowboard Tour als Community Event durchzuführen um die Menschen kennenzulernen, die sie bis dahin nur von E-Mails kennen. Bei der ersten Tour in Splügen nehmen 25 Menschen teil.

Ende 2003: Entstehung einer Vielzahl von neuen Features mit Hilfe der Extensions. Knapp 300 wurden bisher in der Community produziert. Währenddessen nutzten Kasper und die Kernentwickler die Zeit, um den Code zu säubern, zu vereinheitlichen und im JavaDoc-Standard zu dokumentieren.

2006: Die Version 4.0 von TYPO3 wurde released. TYPO3 bietet neue Funktionen, wie mehrere Workspaces und einen neuen Editor im Backend.

2010: Inzwischen liegt TYPO3 in der Version 4.3.x vor und erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit. Inzwischen wird mit Hochdruck (seit 2006) an TYPO3 v5 gearbeitet.

Die genaue geschichtliche Entwicklung von TYPO3 kann unter: www.typo3.com nachgelesen werden.

Weltweit wurden mehr als 500.000 Websites mit TYPO3 als CMS erstellt

"Technische" Daten von TYPO3

  • Intuitive Handhabung der grafischen Oberfläche im Browser
  • Beliebig viele Websites können in einer Installation verwaltet werden
  • Suchmaschine, Gästebuch, Linklisten, Diskussionsforum, etc. - alles datenbankgestützt und unter einer Oberfläche
  • Uploaden, Verschieben und Kopieren aller Daten im Browser möglich, dadurch ist kein zusätzliches FTP-Programm nötig
  • Dynamische Generierung von Grafiken
  • Anlegen komplexer Navigations- und Verzeichnisstrukturen inkl. automatischer Sitemap-Generierung auch für Google nutzbar
  • Dynamische Generierung von Navigationsmenüs (Grafik oder Text)
  • Integrierte Suchmaschine zum Durchsuchen der eigenen Website
  • Zeitgesteuerte Anzeige/Unterdrückung ausgewählter Inhalte
  • Passwortschutz für bestimmte Bereiche
  • Inhalte können für verschiedene Ausgabemedien zur Verfügung gestellt werden
  • Einfache Administration der Benutzerrechte aller zugriffsberechtigten Mitarbeiter
  • Modularer Aufbau gewährt eigene Erweiterungen
  • WYSIWYG-Bearbeitung (what you see is what you get) der Inhalte

70.000+ registrierte Entwickler auf typo3.org

5.500+ Extensions/Module wurden im TYPO3 EXT Manager hochgeladen

50+ Backend Sprachpakete können installiert werden

TYPO3 und SEO

Header- und META-Angaben

Die Header-Angaben der ausgelieferten Dateien werden fast vollständig von TYPO3 erzeugt, so reduziert sich die Gefahr, dass sich in diesem Bereich gravierende Fehler ergeben oder wichtige Angaben übersehen werden.

Es gibt die Möglichkeit, für jede Seite eigene Keywords und Beschreibungstexte anzulegen, ohne dafür den Sourcecode der Seite von Hand ändern zu müssen. Mit CMS-Systemen wie TYPO3 kann diese Arbeit von jedem Redakteur durchgeführt werden, ohne dass er noch extra HTML erlernen muss.

Lesbare URL's

Fast jede TYPO3-Installation beinhaltet heute das Modul "real_url". Dieses erzeugt ohne große weitere Einstellungen Adressen der Form www.IHREDOMAIN.de/redaktion/unterseite/referenzen.html. 

Dass es sich dabei gar nicht um eine "statische" HTML-Seite handelt, sondern um einen Aufruf der Form "index.php?id=25", ist heute nicht mehr zu erkennen... und das auch für die Suchmaschinen!

Diese Art der URL-Erzeugung hat unzählbare viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Aufrufen dynamischer Seiten. Es ist möglich, Keywords in der URL unterbringen, man erhält automatisch mehrsprachige URLs. Bei statischen Seiten müsste dafür viel Zeit investiert werden.

TYPO3 liefert validen HTML Quellcode